 Woll- oder Schmierläuse
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Woll- oder Schmierläuse
Schadbild:
An den Blattunterseiten, in den Blattachseln und am Vegetationspunkt der Triebe weisse Wachsausscheidungen in flockigen Strukturen. Darunter versteckt 3 bis 5 mm lange, ovale weissbepuderte Wollläuse. Durch die Saugtätigkeit und dem Zellsaftentzug ergibt sich Fleckenbildung und Kümmerwuchs bei der Pflanze. Durch Honigtaubildung Ansatz von schwarzen Russtaupilzen.
Ursache:
Diese Läuseart gehört zu den Schildläusen, besitzt aber keinen Schild. Zur Zeit ist es der hartnäckigste Zimmerpflanzenschädling im Innenbereich. Die Wollgespinste und die Wachsausscheidungen sind ein idealer Schutz für das Insekt. Sie sind in allen Stadien beweglich, bilden aber oft dichte Kolonien. Sie bevorzugen warme und trockene Luft an einem ruhigen und wassergeschütztem Standort.
Vorbeugung:
Stete Kontrolle auf befall und frühzeitiger Einsatz von geeigneten Produkten. Regelmässiges Bespritzen der ganzen Pflanze mit kaltem Wasser wenn möglich.
Bekämpfung:
Durch die wolligen Ausscheidungen sind die Schädlinge gut geschützt, daher guter Druck beim spritzen nötig. Besonders die Blattunterseiten und die Blattachseln gut behandeln. Die Pflanze sollte rundum tropfnass bespritzt werden. Behandlung 2 bis 3 mal wiederholen.
Wirtspflanzen:
- Verschiedene Zierpflanzen: Aphelandra, Clivien, Kakteen, Lorbeer und viele mehr. Kommt mittlerweile fast auf allen Pflanzen vor
- Obst: Äpfel, Birnen, Quitten
Nützlinge:
Verschiedene Leptomastidea-Schlupfwespen. Marienkäfer der Gattung Cryptolaemus.
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