 Weisse Fliege- Schildläuse
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Weisse Fliegen - Mottenschildläuse
Schadbild:
Auf der Blattunterseite sitzen bis 1,5 mm lange, weisse bepuderte Fluginsekten und ihre flachen hellgrünen, schildlausähnlichen Larven.
Blattoberseite zuerst kleine gelbe Flecken, später Vergilbung der Blätter. Bei Berührung fliegen die Insekten sofort auf. Befallsstellen sind mit Honigtau und Russtau belegt.
Die Pflanzen sind in der Folge in der Assimilation gehemmt und die Blätter vergilben.
Ursache:
Die Mottenschildlaus ist der Blattlaus und der Schildlaus nahe verwandt, sie schädigt durch Saugen. Vermehrung durch Eier, die an der Blattunterseite befestigt werden.
Die Larven entwickeln sich rasch zu Vollinsekten.
Trockenwarmes Klima begünstigt eine starke Vermehrung und Ausbreitung.
Vorbeugung:
Verbesserung der Klimabedingungen und stete Kontrolle. Schon beim ersten Auftreten Behandlungen durchführen. Lockfallen einsetzen wie zum Beispiel "Soveurode", eine beleimte, gelbe Farblocktafel.
Es können auch Zeigerpflanzen aufgestellt oder eine Befalls- Erhebung mit Locktafel der FAW durchgeführt werden.
Bekämpfung:
Auf Blattunterseiten und in kurzen Intervallen von 8 bis 10 Tagen gründlich spritzen.
Wirtspflanzen:
Zierpflanzen: Gerbera, Poinsettien, Latanen, Fuchsien, Glockengeranien, Pachystachys, Salvien, Zantedeschia und viele andere.
Gemüse: Tomaten Kohlarten, Peperomia, Auberginen.
Verschiedenes:
Weisse Fliegen können Viren übertragen.
Nützlinge:
Schlupfwespen der Gattung Emncarsia werden seit Jahren im Gewächshaus-Gemüsebau und im Zierpflanzenbau erfolgreich eingesetzt. Neuere wirksame Nützlinge sind:
Eretmocerus- Schlupfwespen und Macrolophus- Raubwanzen. Krankheitserregendes Pilzmycel der Gattung Verticillium kann auch eingesetzt werden.
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