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Traumberuf Florist/-in
Wie entstand der Beruf des Floristen bzw. der Floristin?
Der Beruf des Floristen bzw. der Floristin entwickelte sich aus der Kunst des Blumenbindens. Diese wurde vorwiegend von Gärtnern ausgeübt, weil diese bis gegen Ende des 19. Jh. den Handel mit Blumen und Pflanzen betrieben. Erst als die Städte sich ausdehnten und die Produktionsbetriebe an die Stadtränder drängten, entstanden spezielle Blumengeschäfte. Zu Anfang waren es häufig Verkaufsfilialen der Gärtnereien vor den Toren der Stadt. Später entstanden selbständige Einzelhandelsgeschäfte, deren Ansehen und Leistungsfähigkeit mit den Ansprüchen der Gesellschaft wuchsen. – Zu den ältesten reinen Blumengeschäften der Schweiz zählen unter anderen Mäglin in Basel (1856), Eschbach-Kopprio in Basel (1876) und Krämer in Zürich (1897).
Anfänglich waren die Arbeitszeiten fast endlos und die Entlöhnung karg. Um die Berufsinteressen besser zu vertreten, gründete man 1920 den Verband Schweizerischer Blumengeschäftsinhaber (heute: Schweizerischer Floristenverband).
Dieser war es, der sich für die Aus- und Weiterbildung der Berufsleute engagierte, 1923 die Grundausbildung reglementierte und 1937 dafür sorgte, dass das Floristengewerbe in der Schweiz als selbständiger Beruf anerkannt wurde. Ab da wurde die Weiterbildung an die Hand genommen. Und heute hat ein Florist bzw. eine Floristin die Möglichkeit, bis zum Meisterfloristen bzw. zur Meisterfloristin zu avancieren. Zudem kann die Floristenlehre mit einer Berufsmatura verbunden werden.
(Quelle des Textes, www.fleurop.ch)
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