 Tag der Kranken
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Tag der Kranken
Wenn Sie schon mal längere Zeit krank oder auch nur schon kurze Zeit im Krankenhaus waren, wissen Sie, wie sehr man sich nach Abwechslung sehnt. Vielleicht erinnern Sie sich deshalb - wenigstens am "Tag der Kranken" - an die längst bettlägerige Tante Berta, an den kranken Onkel Otto oder auch ganz einfach an den verunfallten und im Spital befindlichen Kollegen.
Eine Idee aus Leysin erobert die Schweiz
Kranke gab es immer; und zum Glück gab es zu jeder Zeit auch Menschen, die an sie dachten. Allerdings nicht an alle. Und als deshalb die Schweizer Aerztin Dr. Marthe Nicati sah, wie vor allem die langjährigen Kranken in den Tuberkulose-Heilstätten in Leysin von ihren Freunden und Verwandten mehr und mehr vergessen wurden, erliess die sensible Lungenspezialistin einen Aufruf an alle. Sie forderte darin auf, am ersten Märzsonntag an die Kranken zu denken, sie zu besuchen und Blumen zu bringen.
Diese Idee wurde begeistert aufgenommen, und schon 1943 kannte man den "Tag der Kranken" in der ganzen Schweiz.
Blumen ja, aber welche?
Blumen waren und sind das liebste Mitbringsel, wenn es darum geht, einen Menschen aufzuheitern. Soll die Freude allerdings ohne Schattenseiten sein, gilt es einiges zu beachten:
- Schenken Sie möglichst keine stark duftenden Blumen.
Denn so angenehm und schön Blumenduft auch sein mag: im Krankenzimmer wirkt er meist störend.
Hyazinthen, duftende Lilien oder Obconica-Primeln z.B. sind also kaum zu empfehlen.
- Schenken Sie keine allzugrossen Gebinde und Arrangements.
Denn Nachttischchen und Fensterbänke bieten meist nur kleine Abstellflächen.
- Wählen Sie die richtige Farbe.
Da Farben das Gemüt nachweislich beeinflussen, sind für das Krankenzimmer warme Farbtöne geeignet.
Empfehlenswert sind Orange, Goldgelb und Purpurrot.
Nicht zu empfehlen sind Violett und Dunkelrot. Weiss und Hellgelb sollte nicht gewählt werden, weil sie sich farblich zu wenig vom vorherrschenden Weiss der Spitalräume abheben und ausserdem zu wenig aufmuntern.
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