 Spinnmilben
|
 |
 |
 |
 |
Spinnmilbe (Tetranchidae)
Schadbild:
Fahler Farbton auf Blättern und Blüten. Blätter sind oberseits mit weissgelben Punkten gesprenkelt,
bei starkem Befall mit feinem Spinngewebe überzogen, auf dem die meist rötlichen Milben sich rasch bewegen.
Ursache:
Starke Saugtätigkeit der bis 0,5 mm grossen Spinnmilben, die Zellen trocknen in der Folge aus = Austrocknen der Blätter und Blattfall.
Vermehrung durch Eier. Die Larven besitzen 6 Beine, die ausgewachsenen Milben 8.
Bei trockenwarmer Witterung rasche Ausbreitung mit Generationsfolgen von nur 12 bis 20 Tagen.
Vorbeugung:
Im Gewächshaus trockenwarmes Klima meiden. Im Freien tagsüber Kulturen mit Wasser übersprühen. Für kühles Mikroklima sorgen. Durch Wechsel der Wirkstoffe Resistenzbildung vermeiden.
Schwefel wirkt hemmend auf die Entwicklung.
Bekämpfung:
Akarizide in kurzen Intervallen besonders blattunterseits gründlich spritzen. In Gewächshäusern auch räuchern. Empfehlenswert sind nützlingsschonende Wirkstoffe!
Wirtspflanzen:
- Zierpflanzen: Abutilon, Anthurium, Hibiscus, Hedera, Kakteen, Nelken, Palmen, Rosen und andere.
- Gemüse: Bohnen, Gurken
- Obst: Apfel, Birnen, Pfirsich, Zwetschgen Koniferen: Chamaecyparissus, Picea
Nützlinge:
Einsetzbar sind Raubmilben wie Phytoseiulus persimilis und Amblyseius cucumeris + mackenzie.
|
|

|
|
 |
|
|