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Larven

Schadbild:
Käfer: Randfrassschäden zum Beispiel an Bergenia, Lonicera, Rhododendron und anderen. Larven: Die Pflanzen welken und sterben ab. Oft fallen die Pflanzen aus den Töpfen, weil alle Wurzeln abgefressen sind. Auch Knollen und fleischige Sprossen und Rinden im Boden (Kalanchoe) werden benagt.

Ursache:
Der Dickmaulrüsslerkäfer ist 10 bis 12 mm gross. Schwarz mit langen Fühlern. Tagsüber ist er lichtscheu und versteckt sich an schattigen Stellen. Er frisst nur während der Nacht. Eiablage in feuchte und humose Erde. Die Larven ernähren sich von unterirdischen Pflanzenteilen, verpuppen sich nach vollendetem Reifungsfrass. Nach einer längeren oder kürzeren Puppenruhe schlüpft der Käfer und beginnt bei wärmeren Witterungsperioden (Abend) mit dem markanten Blattfrass.

Vorbeugung:
Nicht zu leichtes Substrat verwenden. Im Frühling und Frühherbst insektenparasitierende Nematoden ausbringen.

Bekämpfung:
Käfer: Spritzen mit den Wirkstoff Acephat.
Larven: Giessen mit larvenparasitierenden Nematoden.

Wirtspflanzen:
Praktisch alle Zier-, Gemüse- und Obstpflanzen werden von Läusen befallen, die zum Teil geflügelt sind.

Verschiedenes:
Die befruchteten Dickmaulrüsslerkäfer legen ihre Eier mit Vorliebe in leichte Kultursubstrate ab. Durch die Anzucht in Torfsubstraten und den Import von Baumschulpflanzen starke Ausbreitung in den letzten Jahren.

Nützlinge:
Zwei Arten von larvenparasitierenden Nematoden sind bekannt: Heterorhabditis sp. und Steinernema carpocapsae. Beide Arten sind mit genauer Gebrauchsanweisung einfach auszubringen. Verlangen sie Beratung bei der Lieferfirma!





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