Hochzeit
Nelken pur einmal anders; der Kundenwunsch steht im Mittelpunkt und führt im persönlichen Beratungsgespräch zu ganz individuellen und stimmungsvollen Blumendekorationen.
..... das Fest der Feste will sorgfältig vorbereitet
sein. Ob traditionell oder unkonventionell geheiratet wird, Blumen
dürfen auf keinen Fall fehlen. Nebst dem Brautkleid wird kaum etwas
mit soviel Liebe und Aufmerksamkeit ausgewählt wie der passende
Brautstrauss. Dabei gibt es einiges zu beachten:
Ihr Brautstrauss soll einmalig, persönlich und massgeschneidert
sein und zu Ihrem Kleid und zu Ihrer Person passen.
Das Motto „Jeder Strauss ein Meisterwerk“ gilt im übrigen für
die ganze Hochzeitsfloristik, soll sich doch die gesamte Blumendekoration
wie ein roter Faden durch das Fest der Feste ziehen und von der
Kirche bis ins Restaurant für ein dem Anlass entsprechendes, festliches
Ambiente sorgen.
Stimmt es, dass Kräuter im Brautstrauss Unheil abwenden?
Als sich der Brautstrauss im 19. Jh. bei uns einbürgerte, brachten
es die wenigsten Bräute zu mehr als einem Riechsträusschen. Dieses
setzte sich aus Thymian, Lavendel und Rosmarin zusammen und war
zum einen dazu bestimmt, die „Gerüche“ der Landstrasse erträglicher
zu machen, zum anderen diente es aber auch dazu, böse Geister
zu besänftigen.
Auch heute sind Kräuter in Brautsträussen beliebt, aber zum Glück
hat der Glaube an böse Geister nachgelassen. Dafür steht die Symbolik
hoch im Kurs, denn der aus dem Mittelmeerraum stammende Rosmarin
z. B. ist nach wie vor als Symbol der Liebe bekannt. Als eigentliche
Hochzeitspflanze aber gilt die Myrte, deren immergrüne Blätter
schon bei den alten Griechen Symbol von Liebe, Schönheit und Lebenskraft
waren.
Wozu braucht es Brautjungfern? Und weshalb wird die Braut
über die Schwelle getragen?
Ursprünglich war es die Angst vor bösen Mächten, die ein Brautpaar
bewog, den Gang in die Kirche nicht allein zu wagen. Vor allem
die Braut musste geschützt werden. Und deshalb trugen die Brautjungfern
ähnliche Kleider wie die Braut selbst. Bösen Geistern wurde es
so schwer gemacht, das heiratende Mädchen zu identifizieren und
Unheil über es zu bringen.
Später wurde die junge Frau vom Ehemann über die Türschwelle ihres
neuen Heims getragen, damit sie nicht mit den ihr noch fremden
Hausgeistern, die bekanntlich unter der Türschwelle leben, in
Berührung kam.
Was bedeutet die Tradition, wonach eine Braut etwas Altes,
etwas Neues und etwas Geborgtes erhalten sollte?
Dieser Brauch entspricht altenglischer Tradition. Danach sollte
jede Braut etwas Altes, etwas Neues, etwas Geborgtes, etwas Blaues
sowie ein Geldstück bei sich tragen.
Das Alte (z.B. Spitzen-Taschentuch) steht für die Vergangenheit,
das Neue (z.B. Brautstrauss) für die Zukunft, das Geborgte für
Freundschaft, das Blaue (z.B. blaues Strumpfband) steht für Treue
und das Geldstück für wirtschaftliches Wohlergehen.
(Quelle des Textes, www.fleurop.ch)